Neulich beim BNI

Gestern hatte ich beim Treffen unserer Kugel beim BNI wieder einmal so ein Gefühl, als ich mit drei Kollegen zusammen stand.

In unserer Gruppe haben wir mit dem Fotografen Stefan Leske, den Elektriker-Meister Horst Pilsner und dem Unternehmer Matthias Böhmichen zusammengestanden und uns über das Thema Marketing unterhalten. Matthias hatte einen Artikel gelesen oder glaube sogar ein Video gesehe, n in dem es um das Thema ging wie man ohne eigene Leistung (also ohne dass man es selbst macht) für Kunden einen Mehrwert schafft.
Das ging etwa so: Man verkauft dem Kunden Marketing Dienstleistungen, vor allem aus dem Bereich Online Marketing und stellt sicher, dass der Kunde nicht nur eine hervorragende Leistung erhält, sondern dass diese wiederum von einer dritten Firma erbracht wird.
Matthias sprach davon, dass er Firmen gefunden habe die so genannte White Label Marketingsleistungen anbieten.
Hier ist es für den Kunden nicht ersichtlich wer eigentlich letztlich die Leistung erbringen.
Das ist wahrscheinlich bisschen sowie bei Aldi oder Lidl, wo man auch häufig den Eindruck hat dass man wahrscheinlich ein Markenprodukt kauft, aber nicht weiß ob es tatsächlich so ist bzw. wer das tatsächliche Lebensmittel erzeugt bzw. produziert hat.
Horst als bodenständiger Handwerker hat hier relativ achselzuckend bemerkt, dass es sich nicht vorstellen kann wie das gehen soll.

Stefan Leske als Fotograf meinte, dass er sich wünschen würde so etwas auch tun zu können. In seinem Berufsumfeld ist das schlicht und ergreifend unmöglich, da er ja einen Fotoapparat dabei haben muss um ein anständiges Foto von seinen Kunden zu machen. Entweder in seinem Studio oder eben beim Kunden vor Ort.
Matthias, der wie gesagt die Idee aufgegriffen hatte, war trotzdem begeistert davon und war fieberhaft auf der Suche, auf welche Branchen und Unternehmen er diese Idee übertragen konnte. Offensichtlich war es eben, dass man damit online-Marketing oder ähnliches sehr sehr gut auch praktisch von jedem Ort der Welt und möglicherweise sogar ohne realen Kundenkontakt durchführen könnte.
Ich habe mir verwundert die Augen gerieben, da die BNI Frühstücksversammlungen ja immer sehr früh am Morgen um sieben stattfinden.
Ich war letztlich froh das ich einen Beruf habe, indem ich dann doch eher angestellt als Unternehmer bin und war dann um 8:45 Uhr wieder an meinem Arbeitsplatz. Und dann erst mal Kaffeepause.

Übrigens: So sieht es bei dem Frühstück unter Unternehmern morgens aus. Eigentlich ganz nett: